Graz, Mariagrün

MARIA GRÜN

2011 | 7000 m² | Studie

Das Areal inmitten des gediegenen Grazer Wohnbezirks, großflächig, zwischen zwei Achsen gespannt, von viel Grün umgeben, von Wasser gesäumt – ein neues Quartier.
Das Dorf im Dorf, das Viertel im Viertel.
Man hält zusammen, man fühlt sich Maria Grün.
Und doch auch städtisch tolerant im Hinblick auf Privatheit, Besitz und Vielfältigkeit.
Dem Wunsch des Auftraggebers folgend, wird der bestehende Bürokörper mit seinen 1500qm integriert;
ein neuer Schwerpunkt wird gesetzt in Anbindung an bestehende, gut funktionierende infrastrukturelle Gegebenheiten; die bereis in den 70er Jahren begonnene Verdichtung mit Ziel städtischen Wohnens sowie Ansiedlung von Klein- und Mittelbetrieben am Bezirksknotenpunkt Mariagrün wird weitergeführt; zwischen den Verkehrsachsen Mariatroster Straße und Hilmteichstraße werden großzügige straßenbegleitende Baukörpermassen konzipiert, die im Bezug auf die bestehenden Villen- und Kleinhausbebauung und im Gegensatz zu den typischen, hohen Bauvolumina der 60er, stark bis nahezu überzeichnend gegliedert sind; es entsteht ein drei- bis viergeschossiges Karrée mit starkem, gleichwertigem Straßen- und Hofbezug, unterschiedlichen Erschließungsmöglichkeiten im Spannungsfeld zwischen Privat und Öffentlich; Blickbeziehungen und Belichtung auch für angrenzende Bebauungen nehmen gestaltend Einfluss.


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