SAUBERMACHER HEADQUARTER
Auszug aus der Projekterläuterung:
Die Herangehensweise war von Anfang an geprägt von den Anforderungen des Auslobers nach einer kompakten, ökonomischen und doch zeichenhaften Lösung. Das schlanke Grundstück war maßgeblich für die Proportionierung der Grundgeometrie des Baukörpers. Ausgehend von dieser reckteckigen Form fand eine skulpturale Bearbeitung des Grundkörpers statt, welche zwei dominante Einschnitte vorsieht, durch welche die Geschlossenheit der Rechteckform teilweise aufgelöst wird. Eine Öffnung zur umgebenden Landschaft zum Einen, zum Anderen die Schaffung von intimen, halboffenen Bereichen, in denen die Landschaft eindringen kann, prägen die baukünstlerische Geste.
Als Bindeglied zwischen dem Vorplatz und den Funktionsbereichen in den Obergeschossen des Baukörpers, wird das Erdgeschoss als geometrisch frei formulierte, rückspringende Empfangszone geschaltet. Die mit Kies-, Grün- und Wasserflächen definierte Vorzone führt die der Öffentlichkeit zugewandten Foyernutzungen des Erdgeschoßkörpers im Freien fort. Dieser fließende Übergang vom Innen- zum Außenraum wird durch großzügig öffenbare und transparente Fassadenelemente verstärkt.
Die „Privatheit“ der Funktionsbereiche in den drei Obergeschossen wird durch eine vorgehängte Stahlbetonfassade mit einer in der Höhe strukturierten Fensterbänderung ausformuliert. Die Grünraumgestaltung im Eingangsbereich erhält in der Fassade durch vorgehängte Grünbänder in den Parapetbereichen ihre konsequente Weiterführung.